Essstörungen, insbesondere Magersucht (Anorexie), stellen Familien oft vor große Herausforderungen. Umso wichtiger sind fundierte Informationen, ein wachsames Auge für Warnsignale und Wissen über Unterstützungs- und Behandlungsmöglichkeiten.
An diesem Abend erwarten euch fachlich fundierte Einblicke in:
- den Alltag von Familien mit einem an Magersucht erkrankten Kind
- frühe Warnzeichen und Möglichkeiten der Früherkennung
- aktuelle Behandlungsansätze und Therapieformen
- konkrete Handlungsmöglichkeiten im Familienalltag
- präventive Strategien im Umgang mit Risikofaktoren wie genetischer Veranlagung, Social Media, Schönheitsidealen und Leistungsdruck
Egal, ob ihr euch grundsätzlich informieren möchtet, einen konkreten Verdacht habt oder bereits mit einer Diagnose konfrontiert seid – ihr seid herzlich willkommen.
Im Anschluss an den Vortrag gibt es ausreichend Zeit für Fragen, Austausch und Diskussion
Der Abend wir gestaltet von Kathrin Jacobi. Sie verbindet dabei ihre Perspektive als betroffene Mutter mit ihrer Erfahrung als Pädagogin und Vereinsvorsitzende des Elternnetzwerks Magersucht.
Die Moderation übernimmt Annika Gebhard, betroffene Mutter und Vorstandsmitlglied im KRFD. Sie schreibt:
"Ich möchte alle Eltern herzlich zu diesem Zoom-Abend einladen, die sich über das Essverhalten ihres Kindes Sorgen machen. Je früher ihr euch informiert und reagiert, desto besser. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass mir die Informationen des Elternnetzwerks Magersucht sehr geholfen haben die Situation zu verstehen und ihr aktiv zu begegnen."
Anmeldung per Mail an
Für alle Eltern, deren Kindern sich wegen einer restriktiven Essstörung aktuell in der Klinik befinden, oder die ganz am Anfang eines Refeedings zuhause stehen, bieten erfahrene Moderatorinnen des Vereins Elternnetzwerk Magersucht regelmäßig Zoom-Abende zum Thema: "Klinikzeit nutzen und Übergang/Start zu Hause gut vorbereiten" an.
Für Eltern ist es eine traumatische Erfahrung, wenn die Tochter oder der Sohn das Essen einstellt. Zum Krankheitsbild der Anorexie, auch Magersucht genannt, gehört auch das Symptom der fehlenden Krankheitseinsicht, so dass die meisten Patienten in einer Klinik behandelt werden müssen. Eine Mutter aus dem Elternnetzwerk Magersucht, deren Tochter erkrankt war, berichtet von ihren Erfahrungen.
FBT ist die Abkürzung für "Family Based Treatment" (Familienbasierte Behandlung).
Dieses Video hat so vielen Eltern geholfen, zu beginnen, ihr Kind zu verstehen. Es ist nicht so, dass dein Kind nicht essen will, es kann es nicht.
Dies ist der vierte Teil einer Reihe von Blogbeiträgen über die jüngsten Ergebnisse der Studie der Anorexia Nervosa Genetics Initiative (ANGI), die in Nature Genetics veröffentlicht wurden. Teil 1 beschreibt unsere Ergebnisse, Teil 2 den Prozess, und Teil 3 ist ein Interview mit Dr. Patrick Sullivan über die Zukunft der Genetikforschung bei Essstörungen.
Das Zielgewicht festzulegen ist nicht einfach. Und umso schwieriger ist es bei einem heranwachsenden Kind, bei dem es sich um ein variables Zielgewicht handelt.
Es handelt sich um einen persönlichen Erfahrungsbericht, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit in Bezug auf die in der Klinik angewendete Behandlungsmethode erhebt. Die Erfahrungen sind rein subjektiver Natur, es sollten daraus keine verallgemeinernden Schlüsse gezogen werden.
Die Maudsley-Familientherapie, auch bekannt als familienbasierte Therapie (FBT) oder Maudsley-Methode, ist eine Familientherapie zur Behandlung von Anorexia nervosa, die von Christopher Dare und Kollegen am Maudsley Hospital in London entwickelt wurde. An 80 Anorexie-Patientinnen wurde ein Vergleich zwischen Familien- und Einzeltherapie durchgeführt. Die Studie zeigte, dass die Familientherapie bei Patientinnen unter 18 Jahren und innerhalb von drei Jahren nach Ausbruch der Krankheit der wirksamere Ansatz war.