Die Familien-Basierte vs. Institutionelle Anorexia nervosa Therapie (FIAT)-Studie
Die Anorexia nervosa, auch Magersucht genannt, ist eine schwere Erkrankung, die vor allem in der Kindheit und Jugend entsteht und einen chronischen Verlauf nehmen kann. Oft wissen Eltern nicht, wie sie ihren Kindern helfen können. Studien zeigen: eine frühe und spezialisierte Behandlung verbessert die Heilungsraten junger Menschen mit Magersucht.
Die Charité in Berlin führt hierzu eine bundesweite Studie an 22 Kliniken mit spezialisiertem Essstörungsschwerpunkt durch, die zwei Therapieangebote miteinander vergleicht: die stationäre, multimodale Therapie und die ambulante, Familien-Basierte Therapie.
Beide Therapieformen sind evidenzbasiert und wirksam. Die Studie untersucht, ob für schwer erkrankte Kinder und Jugendliche mit Magersucht die Familien-Basierte Therapie bei gleicher Heilungsrate die Zeit im Krankenhaus verringern kann.
Suchen Sie spezialisierte, therapeutischen Hilfe für Ihr Kind? Hier können Sie sich über das Projekt informieren: ↗https://fbt-fiat.de ↗
Mit Fragen zum FIAT-Programm wenden Sie sich gerne an:
Für alle Eltern, deren Kindern sich wegen einer restriktiven Essstörung aktuell in der Klinik befinden, oder die ganz am Anfang eines Refeedings zuhause stehen, bieten erfahrene Moderatorinnen des Vereins Elternnetzwerk Magersucht regelmäßig Zoom-Abende zum Thema: "Klinikzeit nutzen und Übergang/Start zu Hause gut vorbereiten" an.
Für Eltern ist es eine traumatische Erfahrung, wenn die Tochter oder der Sohn das Essen einstellt. Zum Krankheitsbild der Anorexie, auch Magersucht genannt, gehört auch das Symptom der fehlenden Krankheitseinsicht, so dass die meisten Patienten in einer Klinik behandelt werden müssen. Eine Mutter aus dem Elternnetzwerk Magersucht, deren Tochter erkrankt war, berichtet von ihren Erfahrungen.
FBT ist die Abkürzung für "Family Based Treatment" (Familienbasierte Behandlung).
Dieses Video hat so vielen Eltern geholfen, zu beginnen, ihr Kind zu verstehen. Es ist nicht so, dass dein Kind nicht essen will, es kann es nicht.
Dies ist der vierte Teil einer Reihe von Blogbeiträgen über die jüngsten Ergebnisse der Studie der Anorexia Nervosa Genetics Initiative (ANGI), die in Nature Genetics veröffentlicht wurden. Teil 1 beschreibt unsere Ergebnisse, Teil 2 den Prozess, und Teil 3 ist ein Interview mit Dr. Patrick Sullivan über die Zukunft der Genetikforschung bei Essstörungen.
Das Zielgewicht festzulegen ist nicht einfach. Und umso schwieriger ist es bei einem heranwachsenden Kind, bei dem es sich um ein variables Zielgewicht handelt.
Es handelt sich um einen persönlichen Erfahrungsbericht, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit in Bezug auf die in der Klinik angewendete Behandlungsmethode erhebt. Die Erfahrungen sind rein subjektiver Natur, es sollten daraus keine verallgemeinernden Schlüsse gezogen werden.
Die Maudsley-Familientherapie, auch bekannt als familienbasierte Therapie (FBT) oder Maudsley-Methode, ist eine Familientherapie zur Behandlung von Anorexia nervosa, die von Christopher Dare und Kollegen am Maudsley Hospital in London entwickelt wurde. An 80 Anorexie-Patientinnen wurde ein Vergleich zwischen Familien- und Einzeltherapie durchgeführt. Die Studie zeigte, dass die Familientherapie bei Patientinnen unter 18 Jahren und innerhalb von drei Jahren nach Ausbruch der Krankheit der wirksamere Ansatz war.