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Das Elternnetzwerk Magersucht gehört zu den 25 Initiativen, die in die Bundes-Endauswahl 2021/22 des startsocial-Wettbewerbes gekommen sind. Im September werden wir in Berlin von Olaf Scholz persönlich für unser Engagement ausgezeichnet! Ebenfalls wurde unser Netzwerk für den Deutschen Engagementpreis 2022 nominiert. Jetzt haben wir die Chance, mit unserem Anliegen von einer größeren Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.

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Das Elternnetzwerk ist in der Bundes-Endauswahl 2021/22 des startsocial-Wettbewerbes und nominiert für den Deutschen Engagementpreis 2022!

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Blog Elternnetzwerk

Unser Netzwerk - in eigener Sache

Unser Netzwerk ist für den Deutschen Engagementpreis 2022 nominiert! Der Deutsche Engagementpreis ist der Preis der Preise für freiwilliges Engagement in Deutschland! Vorgeschlagen hat uns das startsocial Team, den für diesen Preis können jedes Jahr nur Preisträger:innen anderer Engagementpreise nominiert werden. Die Teilnahme am Deutschen Engagementpreis ist eine schöne Würdigung unseres Engagements und außerdem eine weitere gute Gelegenheit, unser Anliegen in die Öffentlichkeit zu tragen! Wir haben die Chance bei der Preisverleihung des Deutschen Engagementpreises am 1. Dezember 2022 in Berlin ein weiteres Mal geehrt zu werden. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner der fünf Kategorien Chancen schaffen, Leben bewahren, Generationen verbinden, Grenzen überwinden und Demokratie stärken warten Preisgelder in Höhe von je 5.000 Euro. Über den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis stimmen vom 8. September bis 19. Oktober 2022 die Bürgerinnen und Bürger ab unter https://www.deutscher-­engagementpreis.de. Ziel des Preises ist es, die Anerkennungskultur in Deutschland zu stärken und mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern. Initiator und Träger des seit 2009 vergebenen Deutschen Engagementpreises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit, ein Zusammenschluss von großen Dachverbänden und unabhängigen Organisationen des Dritten Sektors sowie von Experten und Wissenschaftlern. Förderer sind das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, die Deutsche Fernsehlotterie und die Deutsche Bahn Stiftung. Mehr Informationen: https://www.deutscher-­engagementpreis.de/­wettbewerb/­der-preis
Mitte Mai haben wir eine freudige Nachricht aus Berlin erhalten: Wir haben die Jurymitglieder des startsocial-Wettbewerbs mit unserem Anliegen und unserem professionellen Vorgehen überzeugt und sind in der startsocial-Bundesauswahl! Die Berater-Jury hat uns attestiert, dass wir im letzten halben Jahr deutliche Fortschritte in der Beratungsphase erzielt haben. Im Juni 2021, bevor überhaupt die offizielle Vereinsgründung abgeschlossen war, hatten wir uns Hals über Kopf in einer Nacht-und-Nebel-Aktion beim startsocial-Wettbewerb beworben und eigentlich nicht wirklich daran geglaubt, dass daraus irgendetwas erwachsen könnte. Über startsocial e.V. startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements. Die laufende Wettbewerbsrunde steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Olaf Scholz. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ vergibt startsocial jährlich 100 viermonatige Beratungsstipendien und 25 Auszeichnungen, darunter sieben Geldpreise, an herausragende soziale Initiativen. In jeder Wettbewerbsrunde bringen rund 550 Fach- und Führungskräfte als ehrenamtliche Coaches sowie Jurorinnen und Juroren ihr Fachwissen und ihre Erfahrung ein. Der Wettbewerb wird seit 2001 veranstaltet und hat bereits über 1.800 soziale Initiativen bei ihrer Weiterentwicklung begleitet und unterstützt. Hauptförderer des Wettbewerbs 2022/23 sind die Unternehmen Allianz Deutschland AG, Deutsche Bank AG, SAP SE, ProSiebenSat.1 Media SE und McKinsey & Company.(https://startsocial.de) Aber: es kam alles ganz anders. Wir wurden als eine von 100 sozialen Initiativen ausgewählt und erhielten ein 4-monatiges Beratungsstipendium. Unsere beiden versierten und sehr erfahrenen Coaches haben uns geholfen, unseren Verein in der Gründungsphase auf eine gute und solide Basis zu stellen, uns zu strukturieren, zu organisieren und zu professionalisieren. In vielen, vielen gemeinsamen Treffen haben wir um finanzielle, inhaltliche, organisatorische und technische Themen gerungen, und schlussendlich geholfen, dass wir das rasante Wachstum des jungen Elternnetzwerkes stemmen können. Zum Wohl all der Eltern und jungen Menschen, die so dringend auf sinnvolle und funktionierende Hilfsangebote angewiesen sind! An vielen Abenden haben wir uns wie ein junges Start-up gefühlt und sind nach den Video-Konferenzen müde aber glücklich ins Bett gefallen. Von den vielen hundert Bewerbungen für den Wettbewerb, über die 100 ausgewählten sozialen Initiativen, die das Beratungsstipendium erhalten haben, sind wir nun also in der startsocial-Bundesauswahl gelandet und werden im September von Bundeskanzler Olaf Scholz, der Schirmherr des Wettbewerbs ist, ausgezeichnet. Zusätzlich haben wir noch die Chance auf einen der Geldpreise darunter auch der Sonderpreis des Bundeskanzlers. Der Abschlussbericht am Ende der Beratungsphase wurde noch einmal ein Kraftakt, aber wir haben es geschafft den Bericht pünktlich einzureichen! Die Chance auf so viel Publicity für unser Anliegen und auf einen Geldpreis von 5.000 Euro konnten wir uns nicht entgehen lassen! Wo immer wir diese Öffentlichkeit in den nächsten Monaten erhalten werden, wir werden auf jeden Fall versuchen, das zu nutzen unsere Kernanliegen dort zu platzieren: Wir benötigen den Ausbau einer bedarfsgerechten Versorgung in Deutschland: Familienbasierte Ansätze zur Behandlung von Essstörungen, wie zum Beispiel der Maudsley Ansatz, müssen für junge erkrankte Menschen und deren Familien flächendeckend zur Verfügung stehen. Präventive Angebote und ein gutes System zur Früherkennung könnten so viele schlimme und schwere Krankheitsverläufe verhindern: Die hohen Prävalenzraten von Esstörungen, die hohe Häufigkeit der Chronifizierung und die furchtbaren Mortalitätsraten sollten uns aufrütteln, dass dies ein Thema ist, das mit hohem Nachdruck in die Schulen, in Kinder- und Jugendeinrichtungen, in die Familien und generell in die Öffentlichkeit gehört. Lehrer, Pädagogen, Kinderärzte und alle anderen Fachpersonen, die mit Kindern und jungen Menschen arbeiten, sollten im frühzeitigen Erkennen von Essstörungen und dem schnellen Einleiten hilfreicher Maßnahmen geschult sein. So wie dies in anderen Bereichen in der Jugendarbeit und für andere Erkrankungen wie Diabetes bereits Standard ist.  Bei der Behandlung von restriktiven Essstörungen ist Autonomie das Ziel, und nicht der Weg. Im akuten Krankheitszustand kann der junge Mensch die Verantwortung für sein Gewicht, das Essverhalten und in vielen Fällen auch die Bewegung  und weitere Lebensbereiche nicht übernehmen. Es ist kein mangelnder Wille oder neurotisches Verhalten. Erst nach der Wiederherstellung des Gewichtes ist es möglich, den Wiedereingliederungsprozess ins Leben zu starten. Eine komplett fehlende Krankheitseinsicht ist eines der Hauptsymptome dieser furchtbaren Art von Erkrankung. Diese simple Erkenntnis, die sich im Ausland aufgrund von Erfahrung und Forschung teilweise schon vor Jahrzehnten durchgesetzt hat, muss endlich auch in unserem Gesundheitssystem ankommen. Oberstes Ziel muss es sein, Klinikaufenthalte zu vermeiden. Die Familie ist der beste Platz für einen erkrankten jungen Menschen, um gesund zu werden. Die Eltern sind nicht das Problem, sondern die größte Ressource wenn das Desaster einer Essstörung über eine Familie hereinbricht. Verschiedenene Eltern brauchen unterschiedlich viel Unterstützung bei diesen Behandlungskonzepten. Generell müssen geeignete Schulungsmethoden für pflegende Angehörige schnell und effizient zur Verfügung stehen, unter Ausschöpfung aller verfügbaren Bildungsmöglichkeiten (Online-Kurse). Erkenntnisse vieler aktueller Forschung (Neurobiologie, Genetik, Makrobiom uvm) müssen publiziert und bekannt werden. Direkte und indirekte Schuldzuweisungen an Eltern, wie sie leider immer noch gang und gebe sind, sind nach dem heutigen Stand der Forschung nicht mehr haltbar und verursachen so viel Leid. Eltern haben nichts falsch gemacht, wenn ihr Kind an einer Essstörung erkrankt. Man muss sie dabei unterstützen, dass sie ihrem Kind helfen können!   Mehr Infos zum Wettbewerb: https://startsocial.de/­presse/startsocial-­wettbewerb-2021-22-die-25-initiativen-­der-bundesauswahl-stehen-fest-­preisverleihung-mit-­bundeskanzler-­olaf-scholz-­in-berlin Übersicht der 25 Initiativen der Endauswahl:https://startsocial.de/­wp-content/­uploads/­2022/05/­startsocial_­Bundesauswahl_­2021_22-1.pdf  
Im Rahmen des startsocial-Wettbewerbs, an dem der Vorstand aktuell teilnimmt, hatte das Elternnetzwerk nun seine offizielle "Social Media-Premiere" mit einem Bericht auf Facebook. Das wollten wir Euch nicht vorenthalten 😁
Das Elternnetzwerk Magersucht ist eine von 100 ehrenamtlichen Organisationen, die ein viermonatiges Coaching mit erfahrenen Fach- und Führungskräften gewonnen hat. startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements.