Flexi Navigation Flexi Navigation

Das Elternnetzwerk Magersucht gehört zu den 25 Initiativen, die in die Bundes-Endauswahl 2021/22 des startsocial-Wettbewerbes gekommen sind. Im September werden wir in Berlin von Olaf Scholz persönlich für unser Engagement ausgezeichnet! Ebenfalls wurde unser Netzwerk für den Deutschen Engagementpreis 2022 nominiert. Jetzt haben wir die Chance, mit unserem Anliegen von einer größeren Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.

Mehr erfahren (startsocial)  |  Mehr erfahren (Dt. Engagementpreis)  |  Mehr Konfetti!

Das Elternnetzwerk ist in der Bundes-Endauswahl 2021/22 des startsocial-Wettbewerbes und nominiert für den Deutschen Engagementpreis 2022!

Mehr erfahren (startsocial)
Mehr erfahren (Dt. Engagementpreis)

Deutschland

Familien- und evidenzbasierte Behandlungsmethoden weltweit erfolgreich im Einsatz

Mitte Mai haben wir eine freudige Nachricht aus Berlin erhalten: Wir haben die Jurymitglieder des startsocial-Wettbewerbs mit unserem Anliegen und unserem professionellen Vorgehen überzeugt und sind in der startsocial-Bundesauswahl! Die Berater-Jury hat uns attestiert, dass wir im letzten halben Jahr deutliche Fortschritte in der Beratungsphase erzielt haben. Im Juni 2021, bevor überhaupt die offizielle Vereinsgründung abgeschlossen war, hatten wir uns Hals über Kopf in einer Nacht-und-Nebel-Aktion beim startsocial-Wettbewerb beworben und eigentlich nicht wirklich daran geglaubt, dass daraus irgendetwas erwachsen könnte. Über startsocial e.V. startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements. Die laufende Wettbewerbsrunde steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Olaf Scholz. Unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ vergibt startsocial jährlich 100 viermonatige Beratungsstipendien und 25 Auszeichnungen, darunter sieben Geldpreise, an herausragende soziale Initiativen. In jeder Wettbewerbsrunde bringen rund 550 Fach- und Führungskräfte als ehrenamtliche Coaches sowie Jurorinnen und Juroren ihr Fachwissen und ihre Erfahrung ein. Der Wettbewerb wird seit 2001 veranstaltet und hat bereits über 1.800 soziale Initiativen bei ihrer Weiterentwicklung begleitet und unterstützt. Hauptförderer des Wettbewerbs 2022/23 sind die Unternehmen Allianz Deutschland AG, Deutsche Bank AG, SAP SE, ProSiebenSat.1 Media SE und McKinsey & Company.(https://startsocial.de) Aber: es kam alles ganz anders. Wir wurden als eine von 100 sozialen Initiativen ausgewählt und erhielten ein 4-monatiges Beratungsstipendium. Unsere beiden versierten und sehr erfahrenen Coaches haben uns geholfen, unseren Verein in der Gründungsphase auf eine gute und solide Basis zu stellen, uns zu strukturieren, zu organisieren und zu professionalisieren. In vielen, vielen gemeinsamen Treffen haben wir um finanzielle, inhaltliche, organisatorische und technische Themen gerungen, und schlussendlich geholfen, dass wir das rasante Wachstum des jungen Elternnetzwerkes stemmen können. Zum Wohl all der Eltern und jungen Menschen, die so dringend auf sinnvolle und funktionierende Hilfsangebote angewiesen sind! An vielen Abenden haben wir uns wie ein junges Start-up gefühlt und sind nach den Video-Konferenzen müde aber glücklich ins Bett gefallen. Von den vielen hundert Bewerbungen für den Wettbewerb, über die 100 ausgewählten sozialen Initiativen, die das Beratungsstipendium erhalten haben, sind wir nun also in der startsocial-Bundesauswahl gelandet und werden im September von Bundeskanzler Olaf Scholz, der Schirmherr des Wettbewerbs ist, ausgezeichnet. Zusätzlich haben wir noch die Chance auf einen der Geldpreise darunter auch der Sonderpreis des Bundeskanzlers. Der Abschlussbericht am Ende der Beratungsphase wurde noch einmal ein Kraftakt, aber wir haben es geschafft den Bericht pünktlich einzureichen! Die Chance auf so viel Publicity für unser Anliegen und auf einen Geldpreis von 5.000 Euro konnten wir uns nicht entgehen lassen! Wo immer wir diese Öffentlichkeit in den nächsten Monaten erhalten werden, wir werden auf jeden Fall versuchen, das zu nutzen unsere Kernanliegen dort zu platzieren: Wir benötigen den Ausbau einer bedarfsgerechten Versorgung in Deutschland: Familienbasierte Ansätze zur Behandlung von Essstörungen, wie zum Beispiel der Maudsley Ansatz, müssen für junge erkrankte Menschen und deren Familien flächendeckend zur Verfügung stehen. Präventive Angebote und ein gutes System zur Früherkennung könnten so viele schlimme und schwere Krankheitsverläufe verhindern: Die hohen Prävalenzraten von Esstörungen, die hohe Häufigkeit der Chronifizierung und die furchtbaren Mortalitätsraten sollten uns aufrütteln, dass dies ein Thema ist, das mit hohem Nachdruck in die Schulen, in Kinder- und Jugendeinrichtungen, in die Familien und generell in die Öffentlichkeit gehört. Lehrer, Pädagogen, Kinderärzte und alle anderen Fachpersonen, die mit Kindern und jungen Menschen arbeiten, sollten im frühzeitigen Erkennen von Essstörungen und dem schnellen Einleiten hilfreicher Maßnahmen geschult sein. So wie dies in anderen Bereichen in der Jugendarbeit und für andere Erkrankungen wie Diabetes bereits Standard ist.  Bei der Behandlung von restriktiven Essstörungen ist Autonomie das Ziel, und nicht der Weg. Im akuten Krankheitszustand kann der junge Mensch die Verantwortung für sein Gewicht, das Essverhalten und in vielen Fällen auch die Bewegung  und weitere Lebensbereiche nicht übernehmen. Es ist kein mangelnder Wille oder neurotisches Verhalten. Erst nach der Wiederherstellung des Gewichtes ist es möglich, den Wiedereingliederungsprozess ins Leben zu starten. Eine komplett fehlende Krankheitseinsicht ist eines der Hauptsymptome dieser furchtbaren Art von Erkrankung. Diese simple Erkenntnis, die sich im Ausland aufgrund von Erfahrung und Forschung teilweise schon vor Jahrzehnten durchgesetzt hat, muss endlich auch in unserem Gesundheitssystem ankommen. Oberstes Ziel muss es sein, Klinikaufenthalte zu vermeiden. Die Familie ist der beste Platz für einen erkrankten jungen Menschen, um gesund zu werden. Die Eltern sind nicht das Problem, sondern die größte Ressource wenn das Desaster einer Essstörung über eine Familie hereinbricht. Verschiedenene Eltern brauchen unterschiedlich viel Unterstützung bei diesen Behandlungskonzepten. Generell müssen geeignete Schulungsmethoden für pflegende Angehörige schnell und effizient zur Verfügung stehen, unter Ausschöpfung aller verfügbaren Bildungsmöglichkeiten (Online-Kurse). Erkenntnisse vieler aktueller Forschung (Neurobiologie, Genetik, Makrobiom uvm) müssen publiziert und bekannt werden. Direkte und indirekte Schuldzuweisungen an Eltern, wie sie leider immer noch gang und gebe sind, sind nach dem heutigen Stand der Forschung nicht mehr haltbar und verursachen so viel Leid. Eltern haben nichts falsch gemacht, wenn ihr Kind an einer Essstörung erkrankt. Man muss sie dabei unterstützen, dass sie ihrem Kind helfen können!   Mehr Infos zum Wettbewerb: https://startsocial.de/­presse/startsocial-­wettbewerb-2021-22-die-25-initiativen-­der-bundesauswahl-stehen-fest-­preisverleihung-mit-­bundeskanzler-­olaf-scholz-­in-berlin Übersicht der 25 Initiativen der Endauswahl:https://startsocial.de/­wp-content/­uploads/­2022/05/­startsocial_­Bundesauswahl_­2021_22-1.pdf  
Schon mit 10 Jahren steht Emily in der Gefahr, in eine Magersucht zu rutschen. Durch das Engagement ihrer Eltern und eine neue Therapieform konnte das Schlimmste verhindert werden.
Hier sammeln wir für Euch deutschsprachige Webseiten, die über FBT informieren. Solltest du weitere Webseiten kennen, die in deutscher Sprache über die Behandlungsmethode FBT berichten, dann lass uns die Adressen der Webseiten bitte zukommen!
Endlich! In den letzten Jahren hat zum Wohle von Betroffenen und deren Angehörigen ein Paradigmenwechsel in Bezug auf Forschung und Behandlung von restriktiven Essstörungen und deren Behandlung begonnen. In einem sehr fundierten und trotzdem leicht verständlichen Fachvortrag (Video ca. 100 Minuten) stellt Prof. Dr. med. Beate Herpertz-Dahlmann aktuelle Ergebnisse aus der Grundlagenforschung vor.
Als Elternnetzwerk wollen wir den Erfahrungsaustausches zwischen Fachkräften, Eltern und Angehörigen, deren Kinder an einer restriktiven Essstörung erkrankt sind, fördern und etablieren. Es kann ein erleichterndes, hilfreiches Erleben für alle Beteiligten sein, mit gemeinsamem Wissen und Kommunizieren dem betroffenen Kind bei seinem Heilungsprozess beizustehen.
Im Rahmen des startsocial-Wettbewerbs, an dem der Vorstand aktuell teilnimmt, hatte das Elternnetzwerk nun seine offizielle "Social Media-Premiere" mit einem Bericht auf Facebook. Das wollten wir Euch nicht vorenthalten 😁
Das Elternnetzwerk Magersucht ist eine von 100 ehrenamtlichen Organisationen, die ein viermonatiges Coaching mit erfahrenen Fach- und Führungskräften gewonnen hat. startsocial ist ein bundesweiter Wettbewerb zur Förderung des ehrenamtlichen sozialen Engagements.
Das renommierte Helm Stierlin Institut in Heidelberg bietet im Mai/November 2022 ein Seminar für Fachpersonen als Einführung für die Maudsley Methode an. International gilt heute das Maudsley Model als die erfolgversprechendste Vorgehensweise bei Jugendlichen mit Magersucht, deren Wirksamkeit auch empirisch hervorragend bestätigt ist und weltweit als state of the art gilt.
Schon vor über 10 Jahren hat Frau Prof. Dr. Beate Herpertz-Dahlmann, die sich schon sehr lange mit dem Thema Magersucht beschäftigt, in einer Studie an ihrer Klinik in Aachen festgestellt, dass die Rückfallquote bei den Patienten, die statt stationärer Behandlung in der Tagesklinik behandelt wurden, deutlich geringer war.
Mittlerweile sind über sechs Jahre vergangen und ich bin an dem Punkt angekommen, wo ich sagen kann, ich bin gesund und ich habe eigentlich alle Ziele erreicht, die damals auf meiner Liste standen.
Meine Tochter war fast 16 Jahre alt, als ich merkte, dass etwas nicht stimmte. Sie war nie ein dünnes Mädchen gewesen, aber nie übergewichtig, so gerade richtig würde ich sagen.
Im Januar 2020 hat ein 'Family meal' (basierend auf der manualisierten Therapieform FBT) in einer Klinik auf deutschem Boden stattgefunden. In Berlin Mitte. In der Charité - Universitätsmedizin Berlin. Ein großer Meilenstein!