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Das Elternnetzwerk Magersucht gehört zu den 25 Initiativen, die in die Bundes-Endauswahl 2021/22 des startsocial-Wettbewerbes gekommen sind. Im September werden wir in Berlin von Olaf Scholz persönlich für unser Engagement ausgezeichnet! Ebenfalls wurde unser Netzwerk für den Deutschen Engagementpreis 2022 nominiert. Jetzt haben wir die Chance, mit unserem Anliegen von einer größeren Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.

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Das Elternnetzwerk ist in der Bundes-Endauswahl 2021/22 des startsocial-Wettbewerbes und nominiert für den Deutschen Engagementpreis 2022!

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Blog Elternnetzwerk

Familienbasierte Behandlungsansätze

Paradigmen­wechsel: Forschung & Behandlung restriktiver Essstörungen

Endlich! In den letzten Jahren hat zum Wohle von Betroffenen und deren Angehörigen ein Paradigmenwechsel in Bezug auf Forschung und Behandlung von restriktiven Essstörungen und deren Behandlung begonnen.

In einem sehr fundierten und trotzdem leicht verständlichen Fachvortrag (Video ca. 100 Minuten) stellt Prof. Dr. med. Beate Herpertz-Dahlmann aktuelle Ergebnisse aus der Grundlagenforschung vor.

Zum Beispiel zu genetischen und immunologischen Befunden und zur Bedeutung der Darm-Gehirn-Interaktion bei Anorexia nervosa, die vielleicht in nicht allzu ferner Zukunft neue Perspektiven eröffnen können.

Hier findest du den Link zum Video!

Hintergründe:

Wesentlich bei modernen familienbasierten Behandlungskonzepten ist die intensive Einbeziehung der Eltern in die Behandlung und Grundlage auf wissenschaftlich-empirischer Forschung und neuer Erkenntnisse aus vielen medizinischen Fachgebieten.

Die deutsche Kinder- und Jugendpsychiatrie hat weltweit eine der längsten stationären Behandlungsdauern, die aber nicht zu besseren Behandlungsergebnissen als in anderen Ländern führt. Es werden daher alternative Behandlungskonzepte wie die tagesklinische Behandlung und das Home treatment aufgezeigt, die aus unserer Sicht effektivere und kostengünstigere Alternativen sind.
(Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V.)

Prof. Dr. med. Beate Herpertz-Dahlmann ist die Direktorin der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der RWTH Aachen. Sie forscht bereits seit Jahrzehnten auf dem Gebiet der Essstörungen, vor allem zur kindlichen und adoleszenten Anorexia nervosa und ist Mitautorin der S3-Leitlinie „Essstörungen“. Sie hat die weltweit einzige kontrollierte Studie zur tagesklinischen Behandlung durchgeführt und leitet zurzeit eine ähnlich große Studie zum Vergleich von stationärer bzw. tagesklinischer Behandlung und Home treatment. Ein weiterer Schwerpunkt ist die biologische Forschung bei der AN, wo sie aktuell  eine europäische Studie zur Darm-Gehirn-Achse zusammen mit Herrn PD Dr. Jochen Seitz durchführt.

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