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Das Elternnetzwerk Magersucht gehört zu den 25 Initiativen, die in die Bundes-Endauswahl 2021/22 des startsocial-Wettbewerbes gekommen sind. Im September werden wir in Berlin von Olaf Scholz persönlich für unser Engagement ausgezeichnet! Ebenfalls wurde unser Netzwerk für den Deutschen Engagementpreis 2022 nominiert. Jetzt haben wir die Chance, mit unserem Anliegen von einer größeren Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden.

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Das Elternnetzwerk ist in der Bundes-Endauswahl 2021/22 des startsocial-Wettbewerbes und nominiert für den Deutschen Engagementpreis 2022!

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Du bist nicht allein!

Wir über uns

Das Elternnetzwerk Magersucht e.V. hilft seit 2019: Akuthilfe bei Magersucht durch Online-Elterncoaching!

Unser Angebot: eine in dieser Form einmalige Akuthilfe in Deutschland mit Online-Selbsthilfegruppen durch Eltern für Eltern, mit dem Ziel, die Betroffenen im häuslichen Umfeld zu betreuen.

Unsere Botschaft: Eltern können gemeinsam mit professioneller Unterstützung von Kinder- oder Hausärzt:innen und Kinder- und Jugendpsychiater:innen selbst aktiv gegen die Krankheit werden können.

Ein frühzeitiges Eingreifen der Eltern verkürzt zudem nicht nur das Leiden der Erkrankten, sondern erhöht auch die Heilungschancen. Die Unterstützung durch andere Eltern, die das gleiche erleben oder erlebt haben, ist eine große Hilfe und Kraftquelle. 

Wir kümmern uns um Familien vor, während und nach stationären Klinik- und/oder Rehabilitationsaufenthalten und geben Hilfestellung im Umgang mit Behörden und sonstigen Institutionen wie Schule oder Jugendamt.

Unsere Hauptaufgabe sehen wir darin darin, Eltern oder Angehörige von an Magersucht Erkrankten zu ermutigen, eine aktive Rolle bei der Gesundung einzunehmen. Dabei orientiert sich der Verein an Behandlungsansätze, die versuchen stationäre Klinikaufenthalte zu bermeiden und die Eltern als wichtige Stütze im langfristigen Genesungsprozess integrieren:

Betroffene junge Menschen werden kurzfristig zunächst stationär, dann aber anschließend von einem fachkundigen Team – unter Einbindung der Eltern – zu Hause behandelt. Die seit vielen Jahren weltweit eingesetzte Behandlungsmethode Family Based Treatment (FBT) aus den USA oder der Maudsley-Ansatz können so Auswege aus der Anorexie werden. Diese Behandlungskonzepte sind in Deutschland noch wenig verbreitet.

Das Elternnetzwerk Magersucht geht auf eine Initiative von Eltern zurück, die ihren Kindern zu Hause aus der Magersucht helfen konnten und dabei professionell von Therapeuten aus Großbritannien und den USA unterstützt wurden.

Im Zuge der Corona Krise wuchs unser Netzwerk rasant, weil immer mehr Eltern nach Hilfe für ihre an Magersucht erkrankten Kinder und Jugendlichen im häuslichen Umfeld suchten. Die Vereinsgründung 2021 war aus unserer Sicht ein Meilenstein im Hinblick auf alternative Behandlungsmöglichkeiten für Betroffene in Deutschland. Denn: viele Eltern warten wochenlang auf einen Klinikplatz und sehen zu, wie es ihrem Kind immer schlechter geht.

Unsere wichtigsten Ziele sind die Förderung der Heilungschancen von Kindern und Jugendlichen, die an einer Essstörung, insbesondere Anorexia nervosa, erkrankt oder davon bedroht sind, sowie die Vernetzung von Eltern, Angehörigen und Fachleuten im deutschsprachigen Raum. Wir wollen aktiv daran mitwirken, dass der Ausbau einer bedarfsgerechten Versorgung mit Beratungs- und Therapieeinrichtungen für Menschen mit restriktiven Essstörungen, die nach modernen, evidenzbasierten Methoden arbeiten, in Deutschland vorangebracht wird.

"Ich bin froh über die Initiative des Elternnetzwerk Magersucht, das es in dieser Form in Deutschland noch nicht gibt und hoffe, dass wir gemeinsam das Bild der Eltern verändern können. Denn noch oft werden Eltern als Verursacher der Magersucht gesehen, obwohl wir doch heute wissen, dass diese Krankheit u.a. auch metabolische und genetische Auslöser hat"
(Prof. Dr. Beate Herpertz-Dahlmann, Leiterin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie der Uniklinik RWTH Aachen)

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