Kategorie: Presse

  • Warum Magersucht keine Willensfrage ist – neue Forschung

    Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen, den bereitgestellten Musterartikel gerne als Vorlage für ihre Berichterstattung zu nutzen. Für Rückfragen sowie für die Vermittlung von Interviewpartnerinnen und –partnern – beispielsweise betroffene Eltern oder Vertreterinnen und Vertreter des Elternnetzwerks – steht Ihnen unser Team für Öffentlichkeitsarbeit gerne zur Verfügung.

    Kontakt:

    Pressestelle: presse@elternnetzwerk-magersucht.de Vorstand des Elternnetzwerk Magersucht: kathrin.muenster@elternnetzwerk magersucht.de

    Website: https://elternnetzwerk-magersucht.de

    Weitere Informationen sowie zusätzlich Pressematerialien: https://elternnetzwerk-magersucht.de/presse und https://elternnetzwerk-magersucht.de/dokumenten/

    Wenn das Gehirn hungert

    Auf der Suche nach Antworten zur Anorexia nervosa / Magersucht

    Für kaum eine andere Erkrankung existieren so viele Mythen, Vorurteile und falsche Annahmen – und halten sich so hartnäckig – wie für die Anorexia nervosa. Liegt es am deutschen Begriff „Magersucht“, der den Eindruck erweckt, Betroffene müssten nur stark genug sein, um das Hungern zu beenden? Liegt es an der allgegenwärtigen Botschaft „schlank = gesund“? Oder daran, dass die Krankheit als übersteigerter Wunsch nach Autonomie fehlgedeutet wird?

    Schätzungen zufolge sind in Deutschland über 100.000 Menschen von Anorexia nervosa betroffen (Herpertz-Dahlmann & Zielinski-Gusssen, 2019; S3-Leitlinie 2021). Erkrankungen im Alter von neun oder zehn Jahren sind keine Seltenheit mehr. Überwiegend erkranken Mädchen, doch auch Jungen können Anorexia nervosa entwickeln – bei ihnen wird die Krankheit oft spät erkannt oder mit Depressionen verwechselt.

    Hinter jeder Zahl steht ein Kind, eine Familie, ein Alltag im Ausnahmezustand. Um zu begreifen, wie es so weit kommt, suche ich nach Antworten auf die grundlegendsten Fragen.


    Wenn das Gehirn kippt – Wie entsteht diese Krankheit?

    Neuere Forschungsansätze gehen davon aus, dass die Erkrankung nicht mit einer bloßen Idee im Kopf beginnt, sondern mit einem biologischen Kipppunkt: Sobald eine Person ihre individuell notwendige Körperfettmasse unterschreitet und gleichzeitig eine genetische Vulnerabilität des Gehirns vorliegt, setzen neurobiologische Kaskaden ein. Bestimmte Hirnareale verändern ihre Funktion, und das erkrankte Gehirn produziert Gedanken, die für Außenstehende irrational erscheinen, für die Betroffenen jedoch vollkommen real sind: „Ich bin zu dick.“ „Ich darf nicht essen.“ Studien zeigen, dass diese Veränderungen nicht Ausdruck von Trotz oder Willensstärke sind, sondern integraler Bestandteil der Erkrankung (Kaye et al., 2013; Bulik et al., 2019; Psychiatric Genomics Consortium, 2019).

    Hinzu kommen hormonelle und stoffwechselbedingte Veränderungen, die den Zustand stabilisieren. Der Körper schaltet in einen Überlebensmodus – und treibt die Krankheit paradoxerweise weiter an. Wer darauf wartet, dass Betroffene selbst Hilfe wollen, verliert oft wertvolle Zeit.


    Der schleichende Beginn

    Doch wie kommt es dazu, dass Kinder oder Jugendliche ihre notwendige Körperfettmasse unterschreiten? Die Ursachen sind vielschichtig und die Betroffenen werden immer jünger. In einer Welt, in der mit gesunder Ernährung, Fitness, Schlankheit und fraglichen Schönheitsidealen geworben wird, beginnt es manchmal harmlos: ein bewussteres Essen, etwas mehr Sport, der Wunsch nach Optimierung.

    Eltern möchten alles richtig machen – selbstverständlich auch bei der Ernährung. Dabei wird häufig übersehen, dass Heranwachsende einen deutlich höheren Energiebedarf haben als Erwachsene. Wachstum, Gehirnentwicklung, sportliche Aktivität – all das kostet Energie. Eine Ernährung, die stark auf fett- und zuckerarme Kost, viel Obst und Gemüse oder andere „gesunde“ Empfehlungen ausgerichtet ist, kann diesen Energiebedarf manchmal nicht ausreichend decken. So kann schleichend ein Energiedefizit entstehen: Der Energieverbrauch übersteigt dauerhaft die Energiezufuhr, die Fettreserven nehmen langsam ab. Kommt dann ein Wachstumsschub, ein Magen-Darm-Infekt oder eine schwere Erkältung hinzu, kann bei entsprechender genetischer Veranlagung die Krankheitskaskade ausgelöst werden.

    Immer mehr Kinder und Jugendliche entscheiden sich aus Gründen des Tierwohls oder des Klimas für eine vegetarische oder vegane Ernährung. Eine Ernährung mit wenig tierischen Lebensmitteln kann das Risiko für eine unzureichende Zinkversorgung erhöhen. Ein Mangel an Spurenelementen wie Zink wird in der Pathogenese der Anorexia nervosa diskutiert, da er den Appetit und bestimmte neurobiologische Prozesse beeinflussen kann (Herpertz Dahlmann & Zielinski-Gusssen, 2019).


    Erste Zeichen – oft übersehen

    Die Krankheit kommt selten mit einem Paukenschlag. Sie schleicht sich ein:

    • Kleinere Portionen

    • Weglassen bestimmter Lebensmittel

    • Bauchschmerzen nach dem Essen

    Hinzu kommen Veränderungen, die zunächst unspezifisch wirken: sozialer Rückzug, zunehmender Bewegungsdrang, Ängste, Zwänge, depressive Gedanken, Schlafstörungen.

    Eine Mutter erinnert sich: „Meine damals 10-jährige Tochter hat zuerst das Dressing beim Salat weggelassen. Damals habe ich mir nichts dabei gedacht.“ Heute weiß sie, dass ihre Tochter zu diesem Zeitpunkt bereits Angst vor dem Essen hatte – obwohl sie objektiv sehr schlank war. Ihre körperliche Unruhe sei auffällig gewesen: Kreise um den Tisch laufen, immer mehr Sport treiben.


    Keine Zeit zu verlieren

    Sobald Angehörigen Veränderungen auffallen, sollten sie diese ernst nehmen und professionellen Rat einholen, betont Kathrin Jacobi. Sie begleitet als Vorsitzende des Elternnetzwerks Magersucht e.V. inzwischen mehr als 900 betroffene Familien und weiß aus Erfahrung, dass Wartezeiten auf Arzttermine lang sein können, und nicht jeder Behandler mit dem aktuellen Forschungsstand vertraut ist. Doch weiteres Zuwarten bedeutet häufig weiteres Absinken des Gewichts – und ein tieferes Hineinrutschen in die Erkrankung. Oft vergeht wertvolle Zeit, während nach einem vermeintlichen psychischen Trauma gesucht wird. Solche belastenden Ereignisse spielen jedoch nur bei einem Teil der Erkrankten eine Rolle. Deutschland nimmt in der Interpretation der Anorexia nervosa historisch eine Sonderrolle ein, die stark von der Psychoanalyse geprägt war. Während andere Länder die Magersucht neurobiologisch erklären, wurde sie in Deutschland oft als „Reifungskrise“ oder „Autonomie Konflikt“ interpretiert, was das Risiko lebensbedrohlicher Unterernährung und langfristiger Folgen wie Osteoporose, Herzerkrankungen, Kleinwuchs, Amenorrhö, Verlust von Hirnsubstanz sowie psychischen Begleit- und Folgeerkrankungen erhöht (Fairburn, 2008).


    Der Weg zurück – Therapie

    Der zentrale therapeutische Ansatz ist das sogenannte Refeeding – die konsequente und vollständige Wiederernährung. Im englischsprachigen Raum hat sich hierfür die Family Based Treatment (FBT) etabliert: Eltern übernehmen – therapeutisch angeleitet – vorübergehend die Verantwortung für die Ernährung ihres Kindes, sobald eine akute Lebensgefahr ausgeschlossen ist (Lock & Le Grange, 2013).

    Auch in Deutschland wird der Ansatz, Eltern als wertvolle Ressourcen im Kampf gegen die Krankheit einzubeziehen, zunehmend erforscht, unter anderem an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und am Universitätsklinikum Münster, sowie in Projekten wie FIAT und HoT. Ziel ist es, Klinikaufenthalte zu verkürzen oder zu vermeiden und Rückfälle zu reduzieren.

    Ein Vater beschreibt die Refeeding-Phase seiner Tochter als die intensivste Zeit seines Lebens: „Die Angst unserer Tochter vor dem Essen war immens. Wir haben gelernt, ruhig zu bleiben, Sicherheit zu geben und dennoch konsequent zu sein.“ Nach zwei Monaten und fast 14 Kilogramm Gewichtszunahme sei ihr fröhliches Wesen zurückgekehrt. Heute, vier Jahre später, plant sie ihr Studium.

    Das Elternnetzwerk Magersucht e.V. begleitet Familien im deutschsprachigen Raum mit Aufklärung, Wissen, Erfahrungen und Hilfe zur Selbsthilfe meist über mehrere Jahre und berichtet stolz von vielen genesenen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die nach der phasenweisen sehr intensiven Unterstützung durch die Eltern wieder völlig autonom im Leben stehen und ihren Träumen nachgehen können.


    Was bleibt

    Anorexie ist keine Laune. Kein Lifestyle. Kein bloßer Ausdruck von Autonomie. Sie ist eine schwere, potenziell lebensbedrohliche Erkrankung – mit guten Heilungschancen, wenn sie früh erkannt und konsequent behandelt wird. Vielleicht beginnt ein Umdenken mit einem Perspektivwechsel: weg von der moralischen Bewertung, hin zum Verständnis der biologischen Dynamik. Nur wer begreift, was im Gehirn geschieht, kann rechtzeitig handeln.


    Quellen

    Leitlinien

    • S3-Leitlinie Diagnostik und Behandlung der Essstörungen. Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/051-026

    Internationale wissenschaftliche Literatur

    • Fairburn, C.G. (2008). Cognitive Behavior Therapy and Eating Disorders.

    • Bulik, C.M. et al. (2019). Genome-wide association study identifies eight risk loci for anorexia nervosa. Nature Genetics.

    • Kaye, W.H. et al. (2013). Nothing tastes as good as skinny feels: the neurobiology of anorexia nervosa. Trends in Neurosciences.

    • Psychiatric Genomics Consortium (2019). Genetic architecture of anorexia nervosa.

    Therapie / Family Based Treatment (FBT)

    • Lock, J. & Le Grange, D. Treatment Manual for Anorexia Nervosa: A Family-Based Approach.

    • Lendfers, C. Nur mit meinen Eltern – Familienintegrierte Therapie für Kinder und Jugendliche bei Magersucht.

    • Ganci, M. FBT Überleben: Kompetenzhandbuch für Eltern.

    Deutsche Forschung

    • Herpertz-Dahlmann, B. & Zielinski-Gusssen, I. (2019). Die Bürde der Elternrolle bei Patientinnen und Patienten mit Anorexia nervosa. RWTH Aachen.

    • FIAT-Studie: https://fbt-fiat.de

    • HoT-Studie: https://www.ukaachen.de/kliniken-institute/hot-hometreatment magersucht

    • Universität Dresden: https://www.multifamilientherapie.de

    • Universitätsklinikum Münster: https://web.ukm.de/kinder jugendpsychiatrie/multifamilientherapie

    Informationsquellen für Laien / Hintergrund

    • Neurologen und Psychiater im Netz: https://www.neurologen-und-psychiater-im netz.org/kinder-jugendpsychiatrie-psychosomatik-und-psychotherapie/stoerungen erkrankungen/magersucht-anorexia-nervosa/auswirkungen/

    • https://elternnetzwerk-magersucht.de

    Optionale Hintergrundliteratur (journalistische Einordnung)

    • Carrie Arnold (2018). Decoding Anorexia: How Breakthroughs in Science Offer Hope for Eating Disorders.

  • Das Eltern­netz­werk in den Medien

    Das Eltern­netz­werk in den Medien

    Markus Wallbrecher – Begegnungen, 06. Januar 2025
    FBT: Eltern sind Teil der Lösung, nicht das Problem

    F.A.Z. Gesundheitspodcast, 24. Mai 2024
    Magersucht: Wenn das eigene Kind daran erkrankt, sind Eltern oft macht- und hilflos

    stern.de, 6. Juli 2023
    Magersucht bei Kindern – Eltern sind in der Regel nicht das Problem, sondern Teil der Lösung

    family.de, 22. November 2023
    Diät oder schon Magersucht? Worauf Eltern bei ihren Kindern achten sollten

    badische-zeitung.de, 30. März 2023
    Magersucht – Die Familie kann bei der Therapie effektiv helfen

    stadtlandmama.de, 1. März 2023
    Eine Mutter erzählt: So haben wir die Magersucht unserer Tochter bekämpft

    Spektrum Kompakt, 29. Januar 2021
    Neue Wege aus der Magersucht

    Über das Elternnetzwerk Magersucht e.V.:
    Das Elternnetzwerk Magersucht e. V. bietet Eltern von an Anorexia nervosa erkrankten Kindern und Jugendlichen Akuthilfe in Form von Elterncoaching an. Kern der Arbeit ist das ehrenamtliche Engagement von Eltern für Eltern sowie der Austausch mit Fachpersonen über Behandlungsansätze, die Eltern aktiv einbeziehen. Ziel ist es, die Heilungschancen von an Anorexia nervosa erkrankten Kindern und Jugendlichen zu fördern und Eltern im deutschsprachigen Raum zu vernetzen. Für das Engagement wurde der Verein 2022 mit dem Bundespreis startsocial ausgezeichnet.

    Presseanfragen an:
    presse@elternnetzwerk-magersucht.de

    Interessierte Eltern und Fachleute richten ihre Anfrage an:
    nachricht@elternnetzwerk-magersucht.de

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    Elternnetzwerk Magersucht e.V.
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  • Presse­­infor­mat­ion

    Presse­­infor­mat­ion

    Wir sind im Jahr 2020 gestartet und seit März 2022 als gemeinnütziger Verein anerkannt. Unser Ziel ist es, die Heilungschancen von an Anorexia nervosa erkrankten Kindern und Jugendlichen zu fördern und Eltern im deutschsprachigen Raum zu vernetzen.

    Mehr als 600 Familien haben wir mit unserer Arbeit bereits erreicht. Für unser Engagement wurden wir 2022 mit dem Bundespreis startsocial ausgezeichnet.

    Über Pressemitteilungen informieren wir über unsere Arbeit sowie über Anorexia nervosa und evidenzbasierte Behandlungsansätze.

    Gerne beantworten wir Presseanfragen zu unserer Arbeit und vermitteln, soweit möglich, Interviewpartner:innen aus unserem Netzwerk. Pressevertreter:innen können über diese E-Mail-Adresse Kontakt mit uns aufnehmen:
    presse@elternnetzwerk-magersucht.de

    Interessierte Eltern und Fachleute richten ihre Anfrage an:
    nachricht@elternnetzwerk-magersucht.de

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  • Presse­mit­teil­ung 14. März 2024 – Mit­glieder­versam­mlung

    Köln, 14. März 2024 – Mehr als 600 Familien profitieren bereits von der Unterstützung des 2021 gegründeten, gemeinnützigen Elternnetzwerks Magersucht e.V.. Das berichtet der Verein anlässlich seiner Mitgliederversammlung am 12. März, auf der auch der Vorstand gewählt und die beiden Vorsitzenden bestätigt wurden: Kathrin Jacobi bleibt erste Vorsitzende, Vanessa Vivenzio zweite Vorsitzende. Neben dem ehrenamtlich tätigen Vorstand mit insgesamt acht Mitgliedern sind rund 70 weitere Eltern als Ehrenamtliche für das Netzwerk aktiv, hauptsächlich als Moderator:innen in den Elterngruppen.

    Das Elternnetzwerk Magersucht e.V. ermutigt Eltern oder Angehörige von an Magersucht Erkrankten, eine aktive Rolle bei der Gesundung einzunehmen. Die Eltern erhalten über täglich erreichbare, moderierte Chatgruppen zeitnahe und konkrete Hilfsangebote, um betroffene Kinder wieder zum Essen und zur Gewichtszunahme zu bringen. Gleichzeitig unterstützt das Netzwerk die Eltern bei der Suche nach Therapiemöglichkeiten und steht den Angehörigen vor, während und nach einem Klinikaufenthalt unterstützend zur Seite. Eine Hilfe, die immer mehr Familien in Anspruch nehmen: Die Zahl der Mitglieder hat sich in einem Jahr von 300 auf 600 mehr als verdoppelt – seit September 2023 sind allein rund 100 neue Mitglieder hinzugekommen. Mit einem Forum für Eltern will das Elternnetzwerk Magersucht e.V. daher sein Angebot ausweiten.

    „Das starke Wachstum zeigt, wie verzweifelt die betroffenen Familien sind, weil es neben langen Wartezeiten bei Fachärzten und/oder Kliniken auch oft Know-How fehlt, obwohl Anorexie die psychische Erkrankung mit der höchsten Todesrate ist“, sagt Kathrin Jacobi, Vorstandsvorsitzende des Elternnetzwerks. „Mit unserem Angebot der konkreten Hilfe durch Chat-Gruppen füllen wir eine Versorgungslücke. Es ermöglicht Eltern, ihr Kind im häuslichen Umfeld so zu unterstützen, dass eine Gewichtszunahme gelingt und ein Klinikaufenthalt in vielen Fällen vermieden werden kann“, so Jacobi weiter. Wie sehr die Eltern von dieser Hilfe profitieren, zeigt eine im vergangenen Jahr durchgeführte Umfrage: Die überwiegende Mehrheit der Befragten bestätigte die Aussage, dass sie „in Krisensituationen oder schwierigen Momenten passgenaue Hilfestellungen“ erhalten. Alle Befragten bestätigen die Aussage: „Ich erlebe im Netzwerk, dass ich mit meinen Erfahrungen nicht allein bin.“

    Download: Pressemitteilung 14.3.2024 Mitgliederversammlung [PDF]

    Über das Elternnetzwerk Magersucht e.V.:
    Das Elternnetzwerk Magersucht e. V. bietet Eltern von an Anorexia nervosa erkrankten Kindern und Jugendlichen Akuthilfe in Form von Elterncoaching an. Kern der Arbeit ist das ehrenamtliche Engagement von Eltern für Eltern sowie der Austausch mit Fachpersonen über Behandlungsansätze, die Eltern aktiv einbeziehen. Ziel ist es, die Heilungschancen von an Anorexia nervosa erkrankten Kindern und Jugendlichen zu fördern und Eltern im deutschsprachigen Raum zu vernetzen. Für das Engagement wurde der Verein 2022 mit dem Bundespreis startsocial ausgezeichnet.

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  • Presse­mit­teil­ung 21. September 2023 – Verein Elternnetzwerk Magersucht e.V. mit neuem Vorstand

    Köln, 21. September 2023 – Die Mitglieder des 2021 neu gegründeten, gemeinnützigen Vereins, Elternnetzwerk Magersucht e.V. haben gestern Abend einen neuen Vorstand gewählt. Die bisher als zweite Vorsitzende tätige Kathrin Jacobi aus Ennigerloh bei Münster übernimmt nun als erste Vorsitzende die Geschicke des Vereins. Unterstützt wird sie dabei von Vanessa Vivenzio aus Bad Nauheim, die neu in den Vorstand zur zweiten Vorsitzenden gewählt wurde.

    Monika Franzen, die bislang den Vorsitz führte, verlässt den Vorstand auf eigenen Wunsch, unterstützt jedoch weiterhin das Team der PR- und Öffentlichkeitsarbeit. Ebenfalls neu im Team ist Carmen Jacobsohn aus der Nähe von Hamburg, die zukünftig die Finanzen des Vereins regelt.

    Anja Haider-Wallner wurde als Vertreterin Österreichs im Amt bestätigt genauso wie Stefanie Gillner für die Schweiz und der Verantwortliche für IT und Datenschutz. Als Beisitzerin komplettiert Miriam Wellhöfer den Vorstand des Elternnetzwerks. Neben dem ehrenamtlich tätigen Vorstand, sind rund 70 weitere Eltern als Ehrenamtliche für das Netzwerk aktiv, das mit bald 500 Mitgliedern seine Mitgliederanzahl im letzten Jahr mehr als verdoppelt hat.

    „Ich freue mich sehr über das mir entgegengebrachte Vertrauen“, sagte Kathrin Jacobi nach der Wahl zur ersten Vorsitzenden. „Gemeinsam mit dem Vorstand möchte ich weitere ehrenamtliche Helfer für unser Netzwerk gewinnen, den Austausch mit Fachleuten fördern und mich der Prävention und Aufklärung widmen, damit Kindern und Jugendlichen schneller und effektiver aus der Krankheit geholfen werden kann“, so die Vorsitzende weiter.

    Ziel des Vereins ist die Förderung der Heilungschancen von Kindern und Jugendlichen, die an einer Essstörung, insbesondere einer Anorexia nervosa, erkrankt oder davon bedroht sind, sowie die Vernetzung von Eltern, Angehörigen und Fachleuten im deutschsprachigen Raum. Wichtiger Bestandteil des Vereins ist die in der Form einmalige Akuthilfe in Deutschland mit Online- Selbsthilfegruppen durch Eltern für Eltern, mit dem Ziel, die Betroffenen im häuslichen Umfeld zu betreuen.

    Die Unterstützung erfolgt online und über einen Blog, auf dem Eltern gebündelt Informationen finden. Außerdem kümmert sich der Verein um Familien vor, während und nach stationären Klinik- und/oder Rehabilitationsaufenthalten und gibt Hilfestellung im Umgang mit Behörden und sonstigen Institutionen wie Schule oder Jugendamt.

    Download: Pressemitteilung 21.09.2013 Elternnetzwerk wählt neuen Vorstand [PDF]

    Über das Elternnetzwerk Magersucht e.V.:
    Das Elternnetzwerk Magersucht e. V. bietet Eltern von an Anorexia nervosa erkrankten Kindern und Jugendlichen Akuthilfe in Form von Elterncoaching an. Kern der Arbeit ist das ehrenamtliche Engagement von Eltern für Eltern sowie der Austausch mit Fachpersonen über Behandlungsansätze, die Eltern aktiv einbeziehen. Ziel ist es, die Heilungschancen von an Anorexia nervosa erkrankten Kindern und Jugendlichen zu fördern und Eltern im deutschsprachigen Raum zu vernetzen. Für das Engagement wurde der Verein 2022 mit dem Bundespreis startsocial ausgezeichnet.

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    presse@elternnetzwerk-magersucht.de

    Interessierte Eltern und Fachleute richten ihre Anfrage an:
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  • Pressemitteilung 23. September 2022 – Bundespreisträger startsocial: Bundeskanzler Olaf Scholz ehrt das Elternnetzwerk Magersucht e. V.

    Berlin, 23. September 2022 – Das Elternnetzwerk Magersucht e. V. gehört zu den sieben überzeugendsten sozialen Initiativen des aktuellen Wettbewerbsjahrgangs von startsocial und erhielt gestern den mit 5000 Euro dotierten Bundespreis. Der seit 2001 jährlich ausgerufene Wettbewerb unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ dient der Förderung des ehrenamtlichen Engagements und steht unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzlers Olaf Scholz.

    Basierend auf den Abschlussberichten der Stipendiaten wählte eine Jury die sieben herausragendsten Initiativen der 25 Bundesauswahl- Teilnehmer aus. Bewertet wurden dabei erzielte Fortschritte, Nachhaltigkeit, Wirksamkeit, Effizienz und Übertragbarkeit. „Der Verein leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Heilungschancen von Kindern“, erklärte ProSiebenSat1- Vorstandsmitglied und Laudatorin Christine Scheffler. „Sie (die Eltern) können ihrem Kind helfen, noch bevor ein Therapieplatz zur Verfügung steht und genau hier setzt der Verein an“, sagte Scheffler.

    Das Elternnetzwerk Magersucht e. V. bietet Eltern von an Anorexia nervosa erkrankten Kindern und Jugendlichen Akuthilfe in Form von Elterncoaching an. Kern der Arbeit ist das ehrenamtliche Engagement von Eltern für Eltern sowie der Austausch mit Fachpersonen über Behandlungsansätze, die Eltern aktiv mit einbeziehen. 2020 gestartet ist das Elternnetzwerk seit März 2022 als gemeinnütziger Verein anerkannt, dessen Ziel es ist, die Heilungschancen von an Essstörungen erkrankten Kindern und Jugendlichen zu fördern und Eltern im deutschsprachigen Raum zu vernetzen. Mehr als 400 Familien konnte das Elternnetzwerk mit seiner Arbeit bereits
    erreichen.

    Weitere Informationen zum Elternnetzwerk Magersucht e. V. auf der
    Webseite https://elternnetzwerk-magersucht.de/

    Weitere Informationen zu startsocial e. V. und zur Preisverleihung.

    Presseanfragen an:
    presse@elternnetzwerk-magersucht.de

    Interessierte Eltern richten ihre Anfrage an:
    nachricht@elternnetzwerk-magersucht.de

  • Pressemitteilung 08.September 2022 – Elternnetzwerk Magersucht e. V. für Deutschen Engagementpreis nominiert

    Köln, 08.September 2022 – Das Elternnetzwerk Magersucht e. V. ist für den Deutschen Engagementpreis 2022 nominiert. Zuvor ist der Verein bereits von startsocial e.V. zu den 25 besten Ehrenamtsinitiativen des letzten Wettbewerbsjahres gewählt worden. Die Jury beeindruckte vor allem das in Deutschland einmalige Konzept der Online-Akuthilfe für Eltern von an Magersucht erkrankten Kindern und Jugendlichen und den Mut, neue Behandlungskonzepte aufzugreifen und diese für betroffene Familien zugänglich zu machen.

    Das Elternnetzwerk Magersucht hat jetzt die Chance, bei der feierlichen Preisverleihung des Deutschen Engagementpreises am 1. Dezember 2022 in Berlin geehrt zu werden. Über den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis stimmen die Bürgerinnen und Bürger vom 08. September bis zum 19. Oktober 2022 online unter www.deutscher-engagementpreis.de ab.

    „Wir freuen uns riesig über diese Anerkennung und die Möglichkeit, beim Publikums-Voting mitzumachen“, erklärt die Vorsitzende des Vereins, Monika Franzen. „Wir hoffen, dass unser unermüdlicher Einsatz für mittlerweile fast 400 Eltern deutschlandweit uns nach Berlin bringt“, so die Vorsitzende weiter.

    Das Elternnetzwerk Magersucht e. V. bietet Eltern von an Magersucht (Anorexia nervosa) erkrankten Kindern und Jugendlichen Akuthilfe in Form von Elterncoaching an. Kern der Arbeit ist das ehrenamtliche Engagement von Eltern für Eltern sowie der Austausch mit Fachpersonen über Behandlungsansätze, die Eltern aktiv mit einbeziehen. 2020 gestartet ist das Elternnetzwerk seit März 2022 als gemeinnütziger Verein anerkannt, dessen Ziel es ist, die Heilungschancen von an Essstörungen erkrankten Kindern und Jugendlichen zu fördern und Eltern im deutschsprachigen Raum zu vernetzen.

    Der Deutsche Engagementpreis ist der Dachpreis für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland. Er würdigt das freiwillige Engagement von Menschen in unserem Land und all jene, die dieses Engagement durch die Verleihung von Preisen unterstützen. Rund 650 Wettbewerbe und Preise gibt es in Deutschland für freiwilliges Engagement. Sie können ihre Preisträgerinnen und Preisträger für den Deutschen Pressemeldung Deutscher Engagementpreis Engagementpreis nominieren. Ziel ist es, die Anerkennungskultur in Deutschland zu stärken und mehr Menschen für freiwilliges Engagement zu begeistern.

    Download: Pressemitteilung 08.09.2022 Deutscher Engagementpreis [PDF]

    Über das Elternnetzwerk Magersucht e.V.:
    Das Elternnetzwerk Magersucht e. V. bietet Eltern von an Anorexia nervosa erkrankten Kindern und Jugendlichen Akuthilfe in Form von Elterncoaching an. Kern der Arbeit ist das ehrenamtliche Engagement von Eltern für Eltern sowie der Austausch mit Fachpersonen über Behandlungsansätze, die Eltern aktiv einbeziehen. Ziel ist es, die Heilungschancen von an Anorexia nervosa erkrankten Kindern und Jugendlichen zu fördern und Eltern im deutschsprachigen Raum zu vernetzen. Für das Engagement wurde der Verein 2022 mit dem Bundespreis startsocial ausgezeichnet.

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  • Presse­mit­teil­ung 24. Mai 2022 – startsocial-Wettbewerb: Verein Elternnetzwerk Magersucht e. V. in der Bundesauswahl

    Köln, Mai 2022 – Das Elternnetzwerk Magersucht e. V. gehört zu den 25 überzeugendsten sozialen Initiativen des aktuellen Wettbewerbsjahrgangs von startsocial und wird damit voraussichtlich im September 2022 offiziell in Berlin geehrt. Zudem besteht die Chance auf eines von sieben Preisgeldern im Gesamtwert von 35.000 Euro. Das gab startsocial am 18. Mai 2022 schriftlich bekannt. Der seit 2001 jährlich ausgerufene Wettbewerb unter dem Motto „Hilfe für Helfer“ dient der Förderung des ehrenamtlichen Engagements und steht unter der Schirmherrschaft des Bundeskanzlers Olaf Scholz. Die Bewerbungsphase für das kommende Jahr läuft noch bis zum 30. Juni 2022.

    Vier Monate lang wurde das Elternnetzwerk Magersucht e. V. als eine von insgesamt 100 sozialen Initiativen gefördert. Dazu standen dem Elternnetzwerk unter anderem zwei erfahrene Coaches zur Seite, die dabei halfen, den Verein, der sich damals noch in Gründung befand, zu strukturieren und auf eine gute Basis zu stellen. Zu dem Programm gehörten zudem verschiedene Vorträge und Workshops, die zur Vernetzung mit anderen Initiativen beitrugen.

    Basierend auf den Abschlussberichten der Stipendiaten wählte eine Jury die 25 besten Initiativen aus. Bewertet wurden dabei erzielte Fortschritte, Nachhaltigkeit, Wirksamkeit, Effizienz und Übertragbarkeit. „Den Bericht zu schreiben, war ein Kraftakt“, berichtet Vorstandsmitglied Steffi vom Elternnetzwerk Magersucht e.V. „Schließlich sind wir durch die Krankheit unserer Kinder zuhause und durch unser tagtägliches Engagement in den Online-Elterngruppen schon gut ausgelastet. Umso mehr freuen wir uns über diese hohe Anerkennung auf Bundesebene und die anstehende Preisverleihung mit Bundeskanzler Olaf Scholz in Berlin.“

    Über das Elternnetzwerk Magersucht e.V.:
    Das Elternnetzwerk Magersucht e. V. bietet Eltern von an Anorexia nervosa erkrankten Kindern und Jugendlichen Akuthilfe in Form von Elterncoaching an. Kern der Arbeit ist das ehrenamtliche Engagement von Eltern für Eltern sowie der Austausch mit Fachpersonen über Behandlungsansätze, die Eltern aktiv einbeziehen. Ziel ist es, die Heilungschancen von an Anorexia nervosa erkrankten Kindern und Jugendlichen zu fördern und Eltern im deutschsprachigen Raum zu vernetzen. Für das Engagement wurde der Verein 2022 mit dem Bundespreis startsocial ausgezeichnet.

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  • Pressemitteilung 24. März 2022 – Vereinsgründung

    Köln, 24. März 2022 – Das Elternnetzwerk Magersucht ist seit dem 22. März 2022 als gemeinnütziger Verein anerkannt. Ziel des Vereins ist die Förderung der Heilungschancen von Kindern und Jugendlichen, die an einer Essstörung, insbesondere einer Anorexia nervosa, erkrankt oder davon bedroht sind, sowie die Vernetzung von Eltern, Angehörigen und Fachleuten im deutschsprachigen Raum. Wichtiger Bestandteil des Vereins ist die in der Form einmalige Akuthilfe in Deutschland mit Online-Selbsthilfegruppen durch Eltern für Eltern, mit dem Ziel, die Betroffenen im häuslichen Umfeld zu betreuen.

    Bislang sind dies rund 300 Familien in Deutschland und Österreich. Die Unterstützung erfolgt online und über einen Blog, der Eltern mit Informationen versorgt. Außerdem kümmert sich der Verein um Familien vor, während und nach stationären Klinik- und/oder Rehabilitationsaufenthalten und gibt Hilfestellung im Umgang mit Behörden und sonstigen Institutionen wie Schule oder Jugendamt.

    Die Hauptaufgabe sieht das Elternnetzwerk darin, Eltern oder Angehörige von an Magersucht Erkrankten zu ermutigen, eine aktive Rolle bei der Gesundung einzunehmen. Dabei orientiert sich der Verein an Behandlungsansätze, die die Eltern im langfristigen Genesungsprozess integrieren. Neben dem seit 2017 am Uniklinikum RWTH Aachen praktizierten Home Treatment, bei dem der Betroffene zunächst in der Klinik und anschließend von einem fachkundigen Team – unter Einbindung der Eltern – zu Hause behandelt wird, kann die seit vielen Jahren weltweit eingesetzte der Anorexie sein. Letztere ist in Deutschland noch wenig verbreitet.

    Das Elternnetzwerk Magersucht geht auf eine Initiative von zwei Eltern Anfang 2020 zurück, die ihren Kindern zu Hause aus der Magersucht helfen konnten und dabei professionell unterstützt wurden. Im Zuge der Corona Krise weitete sich das Netzwerk schnell aus, als immer mehr Eltern nach Hilfe für ihre an Magersucht erkrankten Kinder und Jugendlichen im häuslichen Umfeld suchten.

    „Die Vereinsgründung ist ein Meilenstein im Hinblick auf alternative Behandlungsmöglichkeiten für Betroffene in Deutschland“, erklärt die Vorsitzende des Vereins, Monika Franzen. „Viele Eltern warten wochenlang auf einen Klinikplatz und sehen zu, wie es ihrem Kind immer schlechter geht. Unsere Botschaft ist, dass wir als Eltern gemeinsam mit professioneller Unterstützung von Kinder- oder Hausarzt und Kinder- und Jugendpsychiater selbst aktiv gegen die Krankheit werden können.“ Ein frühzeitiges Eingreifen der Eltern verkürze zudem nicht nur das Leiden der Erkrankten, sondern erhöhe auch die Heilungschancen.

    Ein zusätzlicher Baustein der Vereinsarbeit ist die Mitwirkung am Ausbau einer bedarfsgerechten Versorgung mit Beratungs- und Therapieeinrichtungen für Menschen mit restriktiven Essstörungen, die nach modernen, evidenzbasierten Methoden arbeiten. Erste Gespräche für eine Zusammenarbeit wurden mit Prof. Dr. Beate Herpertz-Dahlmann, Leiterin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie der Uniklinik RWTH Aachen, geführt.

    „Ich bin froh über die Initiative des Elternnetzwerks Magersucht, das es in dieser Form in Deutschland noch nicht gibt und hoffe, dass wir gemeinsam das Bild der Eltern verändern können“, sagt Dr. Prof. Herpertz-Dahlmann. „Denn noch oft werden Eltern als Verursacher der Magersucht gesehen, obwohl wir doch heute wissen, dass diese Krankheit u.a. auch metabolische und genetische Auslöser hat“, erläutert die Klinikdirektorin.

    Presseanfragen an:
    presse@elternnetzwerk-magersucht.de

    Interessierte Eltern richten ihre Anfrage an:
    nachricht@elternnetzwerk-magersucht.de