Keine Angst vor Fearfood!

Das Thema Fearfood ist wohl ein Thema, das uns als Eltern ständig beschäftigt und an dem wir uns nicht selten die Zähne ausbeissen. So unterschiedlich die Anorexie bei jedem Kind verläuft, so unterschiedlich ist auch das jeweilige Fearfood. Es gibt Kinder, die nach Monaten noch immer vor dem Anblick einer Kartoffel in Schockstarre verfallen, während andere bereits wieder Eis und Schokolade essen. Aber wogegen kämpfen wir eigentlich beim Thema Fearfood, gegen die Angst vor einem Nahrungsmittel, gegen eine Süssigkeit, eine Coca Cola, gegen ein Krankheitssymptom oder gar gegen ein gesellschaftliches Phänomen?

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Blick über den Tellerrand - Erfahrungsbericht zur Behandlung von Anorexie im europäischen Ausland (Spanien)

Es handelt sich um einen persönlichen Erfahrungsbericht, der keinen Anspruch auf Vollständigkeit in Bezug auf die im Krankenhaus angewendete Behandlungsmethode erhebt. Die Erfahrungen sind rein subjektiver Natur, es sollten daraus keine verallgemeinernden Schlüsse gezogen werden.

Ich habe mir überlegt, dass es von Hilfe sein könnte, einmal zu erklären, wie in unserer Klinik in Spanien die Therapie abläuft. Erstmal ist vielleicht interessant zu wissen, dass in Spanien verschiedene Behandlungsansätze nebeneinander existieren, nicht in allen Kliniken wird gleich behandelt.

In wichtigen Unikliniken in Madrid, Barcelona, Valencia u.a. wird Magersucht seit vielen Jahren in Anlehnung an die Maudsley-Methode behandelt.

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Wie es mir heute geht

Mittlerweile sind über sechs Jahre vergangen und ich bin an dem Punkt angekommen, wo ich sagen kann, ich bin gesund und ich habe eigentlich alle Ziele erreicht, die damals auf meiner Liste standen. Damals hat meine Mutter mir, nach monatelangen wenig hilfreichen Klinikaufenthalten, zuhause mit FBT aus der Magersucht herausgeholfen. Ich kann essen, was ich will. Ich kann wieder lachen. Ich habe wieder ein ausgefülltes soziales Leben. Ich finde die richtige Balance im Leben. Ich kann mich annehmen, wie ich bin.

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Persönliche Erfahrungen einer Mutter aus Deutschland mit einer FBT Behandlung

Meine Tochter war fast 16 Jahre alt, als ich merkte, dass etwas nicht stimmte. Sie war nie ein dünnes Mädchen gewesen, aber nie übergewichtig, so gerade richtig würde ich sagen.

Sie aß etwas einseitig, gerne Mehlspeisen und Süßes und wenig Obst und Gemüse, aber sie war ein sehr gesundes Kind und nur sehr selten krank.

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